Rosengärten




Europa-Rosarium Sangerhausen


Auf einem 13 ha großen Gelände werden im Europa-Rosarium Sangerhausen 8.600 Rosensorten und - arten aus aller Herren Länder und aus allen Zeitepochen ausgestellt. Seit der Gründung im Jahre 1903 wurden sie von Wissenschaftlern, Züchtern und privaten Liebhabern zusammengetragen.
In den letzten Jahren entstanden mehrere Schaubereiche, in denen historische und vom Aussterben bedrohte Rosensorten gehegt und gepflegt werden.
Das Europa-Rosarium beherbergt auch die größten Wildrosensammlung der Welt. Berühmt ist auch die einzigartige Sammlung an Kletterrosen.  Dazu kommen mehrere Hundert seltene Baum- und Straucharten, die dem grandiosen Blüten- und Farbenspiel die perfekte Kulisse geben.
1993 erhielt das Rosarium in Sangerhausen den Titel "Europa-Rosarium" und Sangerhausen wurde zur „Rosenstadt“ im Verein Deutscher Rosenfreunde e.V. ernannt.

In der Zeit der Rosenblüte ist es einfach ein überwältigender Anblick und man ist fasziniert von der Blüten- und Farbenvielfalt. Tausende von Blüten verströmen dann ihren unwiderstehlichen Duft und bei dem kleinsten Lufthauch wird er weitergetragen.


 (Durch Anklicken des ersten Fotos erscheinen die Aufnahmen in Großansicht!)








Ostdeutscher Rosengarten Forst


Dieser Rosengarten wurde mit der Eröffnung einer Rosen- und Gartenschau am 14. Juni 1913 ins Leben gerufen. Im Oktober gleichen Jahres kaufte die Stadt Forst das gesamte Arial und sicherte somit den Fortbestand. Ein Jahr später erhielt das Gelände den Namen "Ostdeutscher Rosengarten".
Der Rosengarten durchlebte eine wechselvolle Geschichte. So wurde er z. B. im Zweiten Weltkrieg stark verwüstet und in den ersten Nachkriegsjahren für den Gemüseanbau genutzt. Essen war eben wichtiger als Rosen. 
Trotz dieser Kriegs- und Notzeiten ist etliche bis heute erhalten geblieben. So existieren z. B. noch alle Skulpturen, die man aber aus konservatorischen Gründen durch Repliken ersetzt hat.

Zum hundertjährigen Bestehen des Ostdeutschen Rosengarten im Jahr 2013 wurde nach 75 Jahren das erste Mal wieder eine Rosenschau durchgeführt. Aus diesem Jahr sind auch die hier gezeigten Aufnahmen.

Der heute 17 ha große Garten zeigt  zehntausende von Rosenstöcken in mehr als 900 Sorten. Er liegt unmittelbar an der deutsch-polnischen Grenze und ist in drei Bereiche unterteilt: den Rosenpark, den Wehrinselpark und die Reisigwehrinsel.
Im durch den Jugendstil geprägten Rosenpark befinden sich die meisten der Rosen, die in verschiedenen Themenbereiche untergliedert sind. Der Wehrinselpark ist im englischen Landschaftsstil angelegt. Hier ist besonders sehenswert der alte Baumbestand. Die Reisigwehrinsel zeichnet sich durch eine fast unberührte Natur aus.

Diese Mischung hat mir ganz besonders gefallen. Man kann sowohl den Anblick und den Duft der Rosen genießen, als auch gemütlich durch den Park schlendern, an der Neiße verweilen oder sich unter alten Bäumen ausruhen.



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