Montag, 30. April 2018

Das Wiesen-Schaumkraut




Bei diesem Anblick - das könnt Ihr Euch sicher vorstellen - war ich einfach hellauf begeistert,
denn in solch einer Fülle hatte ich dieses krautige Blümchen noch nie gesehen.

Es handelt sich hierbei um

das Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis).

Auch das werden sicher einige von Euch kennen.

Das Wiesen-Schaumkraut ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schaumkräuter.
Das Verbreitungsgebiet umfasst weite Gebiete der nördlichen Halbkugel.
Es wächst auf nährstoffreichen Feuchtwiesen und zeigt von Ende April
bis Mitte Mai seine weißen bis zart-violetten Blüten.

Das Wiesen-Schaumkraut ist eine überwinternd grüne, ausdauernde und krautige Pflanze.
Seine Wuchshöhe beträgt meist 5 bis 55 cm und bildet ein Rhizom als Überdauerungsorgan aus.
Bei Dunkelheit oder Regenwetter krümmen sich die Blütenstiele
und die Blüten nehmen eine nickende Haltung ein.
Das Wiesen-Schaumkraut ist eine nektarführende Blume.
Der Nektar ist allerdings nur Bienen und Faltern zugänglich.
Schwebfliegen z. B. ernten die Pollen.

Neben der Knoblauchsrauke ist das Wiesen-Schaumkraut die wichtigste Nahrungsquelle
für die Raupen des Aurorafalters.














Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta



Sonntag, 29. April 2018

Einen Traum in Weiß...




... habe ich heute von meinem Spaziergang mitgebracht.


Durch Anklicken des ersten Fotos hat man einfach noch mehr vom Traum!








Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


Samstag, 28. April 2018

Sie sind schon unterwegs ...




... die Schirmchenflieger vom Huflattich.








Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


Freitag, 27. April 2018

Die kleine Sängerin




Nun kann ich sie Euch doch auch zu meiner großen Freude einmal von vorn zeigen.
Ganz optimal ist die Aufnahme nicht geworden. Der Ast stört natürlich und hat auch das Fokussieren etwas schwierig gemacht.
Aber was soll's, die Piepmätze sitzen nun mal nicht immer so,
wie man es gerne hätte und sie ist ja eh sehr sehr selten zu sehen.




Nachtigall (Luscinia megarhynchos)




Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta

 

Der Gundermann




Heute ist mal ein Wildkraut an der Reihe, das ich Euch gerne vorstellen möchte,

- es ist der Gundermann (Glechoma hederacea).

Den hier gezeigten habe ich sozusagen in "freier Wildbahn" entdeckt.
Er war auch recht klein und von vielerlei anderen krautartigen Pflanzen und Gras umgeben,
so dass es etwas schwierig war, ihn so richtig gut ins Bild zu setzen.
Deshalb gibt es heute mal nur ein Foto. Trotzdem denke ich, ist er hier gut zu erkennen.

Der Gundermann ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler.
Er wächst als wintergrüne, ausdauernde krautige Pflanze.
Seine nichtblühenden Sprossachsen kriechen als Ausläufer über den Boden und sind an den Knotenpunkten bewurzelt.
 Durch ihr rasches Wachsen und der reichen Verzweigung sorgen sie für eine vegetative Vermehrung.
Sie können eine Länge bis zu 2 m erreichen.

Der Gundermann ist ein Flachwurzler. Seine Blütenstängel erreichen eine Höhe von 10 bis 30 cm.
Er wird von Hummeln und Pelzbienen besucht, aber auch Schwebfliegen, Wollschweber,
Zitronenfalter und Aurorafalter finden sich bei ihm ein.

Aufgrund seiner ätherischen Öle und Bitterstoffe wurde der Gundermann früher als Gewürzpflanze verwendet.
Diese Stoffe sind es aber auch, die dafür verantwortlichen sind, dass er für viele Säugetiere,
u. a. Pferde und andere Nutztiere sowie etliche Nagetiere giftig ist.
Trotzdem muss er in Mitteleuropa zu den wichtigsten Frühjahrsblumen für Wildbienen gezählt werden.





Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


Donnerstag, 26. April 2018

Die etwas andere Sicht




Schon seit längerem geht mir der Gedanke im Kopf herum,
mich wieder mehr und ganz gezielt, der bodennahen Perspektive zu widmen.
Viele von Euch können sich ja noch an das entsprechende Projekt erinnern
und haben dort auch mitgemacht.

Den Namen des Projektes möchte ich aber nun nicht mehr verwenden
und auch der allgemein übliche Begriff "Froschperspektive" gefällt mir eigentlich nicht so gut.
Bei mir wird es erst einmal unter dem Label "Die etwas andere Sicht" laufen.
Vielleicht fällt mir aber im Laufe der Zeit noch ein besserer Titel ein.

Das heißt also, ich werde mich in Zukunft wieder öfter einmal "auf den Bauch legen"
und hoffe natürlich, dass Ihr auch Spaß an den Aufnahmen habt.



Rotmoos-Mauerpfeffer (Sedum album)





Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta



 

Mittwoch, 25. April 2018

Gestern Gelb und heute Weiß





Der Schlehdorn blüht - auch so ein wunderschöner Anblick!










Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


Dienstag, 24. April 2018

Der Löwenzahn





Passend zu meinem Header zeige ich Euch heute Bilder von einem Gewächs,
das ich nun wirklich keinem mehr vorstellen muss, weil es jeder von Euch kennt.

Es ist der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia).

Trotzdem möchte ich ihn in meine Reihe über die heimische Tier- und Pflanzenwelt aufnehmen.

Wenn auch von manchem Gärtner mit Hang zum Golfrasen verteufelt, liebe ich ihn
und es gibt für mich nichts Schöneres als eine Wiese voller Löwenzahn.
Diese sonnengelben Blüten sind Balsam für das Auge und für die Seele
und so mancher trostlose Platz sieht mit seiner Hilfe gleich nicht mehr ganz so trostlos aus.

Der Gewöhnliche Löwenzahn ist eine Pflanze aus der Gattung Löwenzahn
und gehört zur Familie der Korbblütler. Er ist eine ausdauernde krautige Pflanze,
die eine Höhe von 10 bis 30 cm erreichen kann und deren Pfahlwurzeln bis zu 1 m lang werden können.
Alle Teile enthalten einen weißen Milchsaft.
 Die Blütezeit bei uns geht von April bis Mai, vereinzelt entdeckt man die Blüten aber noch bis in den Herbst hinein.

Ursprünglich stammt der Gemeine Löwenzahn aus den westlichen Gebieten Asiens und Europas.
Durch den Menschen wurde er aber bis weit nach Norden hinein verbreitet.
Als Ruderalpflanze wächst er überall und man kann ihn auch auf Schuttplätzen und in Mauerritzen finden.

Seine Blüten sind eine wichtige Bienenweide. Sind in genügend großer Anzahl Blüten vorhanden,
kann auch für den leckeren Honig gesammelt werden, was aber eine ganze Menge Arbeit ist.
Man stelle sich nur mal vor: Für ein Kilogramm Honig muss ein Bienenvolk über 100.000
Löwenzahnblütenbesuche durchführen

Wie jeder weiß, kann man aus den Blüten auch leckeren Sirup und Gelee herstellen und die jungen,
noch nicht so bitteren Blätter als Salat verwenden.
Auch die Wurzel lässt sich verarbeiten und in den Nachkriegsjahren wurde diese als Kaffeeersatz verwendet.


Ich finde, wir sollten eigentlich dankbar dafür sein, dass wir den Löwenzahn haben.













Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


Montag, 23. April 2018

Blütenfülle ohne Ende




Wenn ich mir überlege, dass ich vor einem Monat nicht wusste,
was ich Euch zeigen soll, weil ich einfach nichts hatte,
und nun nicht weiß, was ich zuerst zeigen soll, weil es so vieles gibt,
an dem man nicht vorbeikommt.

Es sind ja nicht nur diese schönen Tulpen, die ich Euch aus meinem Lieblingspark mitgebracht habe,
daneben gibt es noch andere schöne Blumen, die blühenden Bäume
und die vielen Wildpflanzen, die man jetzt schon auf den Wiesen entdecken kann.

Und jeder scheint zu rufen, schau doch auch mal hierher.











Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


Sonntag, 22. April 2018

Ich habe sie wieder gesehen ...




... und nicht nur gehört

- die Nachtigall.





Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


Samstag, 21. April 2018

Jahreshauptversammlung





Ich hatte heute gar keine Zeit, denn ich wollte unbedingt zur
Jahreshauptversammlung der Teichfrösche.
Da war auch mächtig was los. Leider wollten sie keinen Außenstehenden
dabei haben und so konnte ich das alles nur aus der Ferne beobachten.
Deshalb habe ich auch nicht mitbekommen, was da so zusammengequakt wurde.






Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


Donnerstag, 19. April 2018

Ein kleines Blüten-Intermezzo ...






... habe ich Euch heute von meinem Spaziergang mitgebracht.
















Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta