DND - Durch die Getreidefelder

Seit Montag sind die Temperaturen nicht mehr ganz so hoch und so kann man mal richtig lüften und auch durchatmen.
Das war für mich der Anlass, wieder einmal durch die Felder zu laufen. Obwohl nicht weit von meinem Zuhause entfernt, befinde ich mich hier bereits in Brandenburg.
Ich genieße diese Weite und die Ruhe. Hier trifft man kaum einen Menschen, außer ein paar Reiter, die diese Wege auch nutzen. Über solch eine Begegnung freue ich mich dann aber jedesmal.


Rainfarn (Tanacetum vulgare)
 

Gewöhnliches Seifenkraut (Saponaria officinalis)
 
 
 
Über die Fotos von diesem Vogel freue ich nun wieder ganz besonders. Es ist die Feldlerche (Alauda arvensis). Unzählige Male habe ich ihren Gesang schon gehört, aber immer blieb sie versteckt im Getreide. An diesem Tage habe ich sie dann sogar zwei Mal gesehen. Beidesmal saß sie auf dem Pfahl eines alten Weidezaunes.
Die Feldlerche wurde 1998 und 2019 Vogel des Jahres. Sie wird immer seltener. Durch die intensive Landwirtschaft und den Einsatz von Chemikalien hat sich ihr Bestand in einigen Gebieten um nahezu die Hälfte verringert.




Ein mir unbekanntes Kraut - Danke an Heidi.
Sie meint, es könnte sich um Rispiges Gibskraut (Gypsophila paniculata) handeln.




 


 

bei Elke von Mainzauber

Kommentare

  1. Willkommen im (Getreidefeld-) Club😉. Aber um die Feldlerche beneide ich dich wirklich, liebe Jutta. Ich sehe sie zwar hin und wieder auffliegen, aber genauso schnell sind sie auch wieder im Getreide verschwunden. Bei dem Kraut weiß ich auch nicht. Da ist so einiges denkbar. Von den Blättern her dürfte es aber zumindest kein Schierling sein. Bei mir wuchs etwas Ähnliches, aber noch grün (oder schon verblüht?). Das roch sehr aromatisch. Da habe ich von den kräftigen Stielen her auf Angelika (Engelwurz) getippt. Aber ich bin da immer unsicher.
    Danke für den schönen Spaziergang, der meinen eigenen wunderbar ergänzt.
    Herzliche Grüße und gute Nacht – Elke

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    1. Was hältst du vom Wiesen-Wasserfenchel?
      LG - Elke

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    2. Liebe Elke, ich denke, es ist noch etwas anderes. Engelwurz kenne ich, die haben ja richtig kräftige Stiele und auch die Blüte ist viel kompakter. Wasserfenchel kann es aber auch nicht sein, weil das mit dem Standort nicht hinkommt. Der braucht es feucht und meine Pflanze steht am Feldrand, da ist es strohtrocken. Vielleicht kann ja Edith helfen. Trotzdem vielen Dank für Deine Bemühungen. Liebe Grüße, Jutta

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  2. Ich staune über die schönen Fotos der Feldlerche, die doch wirklich so selten geworden ist!
    Also ich könnte die Lerche nicht an ihrem Gesang erkennen, davon verstehe ich nichts, toll aber, dass du es kannst, ich staune. Ich weiß aber, dass es dieser Vogel sein kann, wenn ich ihn zwischen Wald- und Feldrand umherwuseln sehe? Leider reicht es nie für ein Foto, dafür habe ich auch keine geeignete Kamera. Das weiße Kraut kann ein Schleierkraut (Rispiges Gipskraut) sein, wenn es in großen Büscheln wächst?
    LG Heidi

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    1. Liebe Heidi, Du könntest Recht haben. Es war auch so ein Haufen wie auf Deinem Bild.
      Dann habe schon mal ganz herzlichen Dank! Liebe Grüße, Jutta

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  3. Traumhaft schöne Bilder, liebe Jutta. Und die Feldlerche so schön abzulichten ist ja genial, Gratulation zu diesen Aufnahmen.

    Und bei Deinem weißen Kraut musste ich spontan an Schleierkraut denken, da könnte Heidi richtig liegen, ich habe allerdings keine Ahnung.

    Liebe Grüße
    von Anke

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  4. Wunderschöne Fotos liebe Jutta, das ist ja wirklich wie ein Urlaub auf dem Land und das ganz in der Nähe von Berlin. Ich kann schon gut verstehen das es Dich da hinzieht und du durchatmest ;-) auch wegen der kühleren Temperturen selbstverständlich.
    Die Feldlerche ist wirklich ein toller "Fund", hier ist sie auch immer nochmal anzutreffen (wurde mir gesagt) selbst habe ich noch keine gesehen.
    Liebe Grüße
    Kirsi

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  5. Wunderbar sind Deine Aufnahmen der Naturblumen. Die Lerche ist Dir so gelungen. Leider gibt es sie sehr selten. Früher vor vielen jahren ging Ihr Gesang über die wogenden Kornfelder. danke für die schönen Bilder, Klärchen

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  6. Einfach nur schön wenn man die Natur auch in unmittelbarer Nähe hat, und natürlich noch schöner wenn es nicht mehr so heiß ist und man auch solche Spaziergänge ausdehnen kann. Tolle Bilder hast du mitgebracht und ich kann dich sehr gut verstehen dass du diese Ruhe dann voll genießen kannst.

    Hab einen schönen Tag und liebe Grüssle an dich

    Nova

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  7. Wow, was für ein Glück, die Lerche so vor die Kamera zu bekommen !
    Ich höre sie immer nur, wenn sie ihr wunderschönes Lied hoch aufsteigend in die Lüfte trällert .
    Ich liebe ihn sehr, den Gesang der Feldlerche, leider gehört sie mittlerweile zu den bedrohten Vögeln, das finde ich so schade. Es fehlt ihr halt mehr und mehr an ihrem Lebensraum.
    Deshalb ist es ein ganz besonderes Ereignis, dass du sie so schön fotografieren konntes.
    Der Weg durch die Felder muss ein Genuss gewesen sein, herrliche Aufnahmen zeigst du un, ein schöner Post wieder.
    ♥liche Grüße

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  8. Weist du was ich mir gedacht habe als ich die schönen Felderfotos gesehen habe, wie gut dass du nicht hingefallen bist beim gestrigen Foto machen:-) weil du beim weiterlaufen doch noch dem seltenen Singvogel begegnet bist, der gerade sein Mal verspeist.
    L G Pia

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  9. Natur mit seiner Weite , Ruhe und Artenvielfallt - das lässt auch uns innerlich zu Ruhe kommen und Kraft tanken.
    Die Feldlerche hat reiche Beute gemacht, vielleicht will sie Junge damit füttern.....

    lg gabi

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  10. Das ist echt Genuß pur, verstehe Dich gut! Früher gab es doch immer so ein Schleierkraut im Blumenladen, ich finde das sah ähnlich aus. Aber ich kenne mich da nicht so aus. Das erste und letzte Bild gefallen mir heute besonders. Das erste wegen des Rahmens, das letzte wegen der Perspektive. Der Piepmatz ist auch allerliebst.
    😍Tigergrüße!
    🐯

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  11. Solche Weiten gefallen mir aussergewöhnlich, ich bin so gerne mit dir dort gelaufen. Mich erinnern sie immer an Beschreibungen aus den verlorenen Ostgebieten, sprich Ostpreussens. Ich habe die Bücher darüber verschlungen, besonders auch die von Gräfin Dönhoff. Selber war ich schon dreimal in den ehemaligen Gebieten und fühlte mich dort sehr wohl, ich bin im ehemaligen Westpreussen ( Posener Ecke) geboren. Eine Feldlerche habe ich schon sehr lange nicht mehr gehört, du hast sie sogar festhalten können mit einem Grashüpfer als Beute, einfach genial.
    Liebe Grüße
    Edith

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  12. Liebe Jutta,

    bei dir sinken die Temperaturen, bei uns gehen sie jetzt wieder nach oben und Schwüle steht uns bevor.
    Haha....wir können wirklich einen Getreideclub eröffnen, aber es ist auch so schön, durch die Felder zu laufen, nach links und rechts zu schauen und sich freuen, was uns begegnet.
    Einfach toll, dass die Feldlerche dir die Freude machte, dir nicht nur einmal, sondern auch zweimal zu begegnen und wir dürfen sie nun beim Schmausen beobachten.:-)
    Was du über den Rückgang der Feldlerche schreibst, das beobachten wir auch. Schon seit einigen Jahren machen wir eine Lerchenzählung. Es ist erschreckend, wie sich ihr Bestand immer mehr dezimiert.

    Die Weite im anderen Bundesland hast du prima eingefangen, deine Bilder sind wirklich ganz toll. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

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  13. Das Vögelchen ist wirklich herzallerliebst. Bei uns ist es wieder sehr heiß. Wir sind nicht mehr weit von der 30 Grad Marke entfernt. Hoffentlich wird es nicht noch heißer. Gestern waren wir im Wildpark und heute wollten wir zu einem Trimm Dich Pfad, leider haben wir diesen nicht gefunden - trotz Navi!

    LG
    Sandra!

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  14. Wunderschöne Fotos sind das - die Sommerfelder haben was - aber ganz besonders gefällt auch mir das Vögelchen :-)

    Liebe Grüße zu Dir
    Liz

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  15. Herrlich die Fotos liebe Jutta.
    Das erste Foto ist *Hammer* nach meinen Geschmack.
    Natürlich sind auch die anderen Fotos und Vögel Fotos..

    Herzliche Grüsse zu dir..
    Elke

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  16. wie schööön
    und ein Lerche hast du auch gesehen ..
    hier gab es sie früher sehr viel in den Feldern und Wiesen ..
    wenn sie aufstiegen und trillerten war das wunderschön
    auch Haubenlerchen sah man jede Menge
    jetzt habe ich schon viele Jahre keine mehr gesehen:(

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  17. Liebe Jutta,

    genial wie Du die Vögel mit Futter im Schnabel fotografiert hast ...

    LG Bernhard

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  18. Danke fürs mitnehmen auf ein Spaziergang durch die Felder!
    Ich mag sowas ja auch total gerne... Besonders wenn es so menschenleer ist, wie Du beschreibst. Schön!
    Die Aufnahmen von der Lerche sind beeindruckend! Was futtert die denn da? Das arme Tierchen...

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