Montag, 23. April 2018

Blütenfülle ohne Ende




Wenn ich mir überlege, dass ich vor einem Monat nicht wusste,
was ich Euch zeigen soll, weil ich einfach nichts hatte,
und nun nicht weiß, was ich zuerst zeigen soll, weil es so vieles gibt,
an dem man nicht vorbeikommt.

Es sind ja nicht nur diese schönen Tulpen, die ich Euch aus meinem Lieblingspark mitgebracht habe,
daneben gibt es noch andere schöne Blumen, die blühenden Bäume
und die vielen Wildpflanzen, die man jetzt schon auf den Wiesen entdecken kann.

Und jeder scheint zu rufen, schau doch auch mal hierher.











Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


Sonntag, 22. April 2018

Samstag, 21. April 2018

Jahreshauptversammlung





Ich hatte heute gar keine Zeit, denn ich wollte unbedingt zur
Jahreshauptversammlung der Teichfrösche.
Da war auch mächtig was los. Leider wollten sie keinen Außenstehenden
dabei haben und so konnte ich das alles nur aus der Ferne beobachten.
Deshalb habe ich auch nicht mitbekommen, was da so zusammengequakt wurde.






Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


Donnerstag, 19. April 2018

Mittwoch, 18. April 2018

Der Flache Lackporling





Heute ist wieder ein Baumpilz an der Reihe,
den ich Anfang April entdeckt habe.
Die Aufnahmen sind also nicht mehr ganz taufrisch,
aber die Bestimmung hat etwas länger gedauert.

Es handelt sich um den

Flachen Lackporling (Ganoderma applanatum).

Der Flache Lackporling ist ein sehr häufiger Pilz
aus der Familie der Lackporlingsverwandten.

Diese Exemplare hier sahen schon ganz schön mitgenommen aus,
aber auch von den Baumstümpfen, an denen sie ihr Zersetzungswerk
vollbracht hatten, war nicht mehr viel übrig.

Die Fruchtkörper des Flachen Lackporling sind im Allgemeinen 10–30 cm breit
und 5–40 cm lang und sind mehrjährig.
 Er ist ein Schwächeparasit der vor allem an Laubhölzern vorkommt und nutzt den zum Absterben
gebrachten Baum bis zur Endphase der Zersetzung aus.
Welche Bäume vom Flachen Lackporling befallen werden ist u. a. auch abhängig von der Höhenlage.
Ich vermute, dass es sich hier um Pappelstümpfe gehandelt haben könnte.

Der Flache Lackporling kann in allen Gebieten Deutschlands gefunden werden,
sofern es dort die entsprechenden Bäume gibt.

Der Flache Lackporling kommt als Speisepilz nicht in Frage, zwar ist er nicht giftig,
als Nahrungsmittel aber viel zu zäh, von holzartiger Konsistenz und aufgrund
seiner bitteren Inhaltsstoffe zu Genusszwecken ungeeignet.


  








Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta



Dienstag, 17. April 2018

Alle waren beschäftigt





Das Tagpfauenauge sonnte sich,
der Eichelhäher war am Nestbauen
und die Schirmchenflieger vom Huflattich
warteten auf den nächsten Windstoß.

 Und ich - ich habe das heute alles bei meinem Spaziergang
gesehen und mich daran erfreut.

 






Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


 

Montag, 16. April 2018

Regenpause




Heute hat es mal bei uns den ganzen Vormittag geregnet.
Ich war zwar auch unterwegs, aber ohne Kamera.
Ein paar Besorgungen habe ich getätigt und mir aus
der Leihbücherei neuen Krimi-Nachschub geholt.

Nach dem Mittagessen habe ich mich dann gleich auf den ersten gestürzt.
 




Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta

 

Samstag, 14. April 2018

Die Purpurrote Taubnessel




Die Pflanze, die ich heute vorstellen möchte,
kennen viele von Euch bzw. hat sie jeder schon irgendwo einmal gesehen.
Bei mir im Garten wächst sie flächendeckend und das darf sie auch,
aber man findet sie auch überall in der freien Natur.

Es handelt sich um die

Purpurrote Taubnessel (Lamium purpureum).

 Die Purpurrote Taubnessel ist eine Taubnesselart aus der Familie der Lippenblütler.
Sie ist eine einjährige krautige Pflanze mit purpurfarbenen Blüten.
Sie blüht von April bis Oktober und kann ein Größe von 15 bis 45 cm erreichen.
Die jungen Blätter sind ebenfalls rötlich und werden dann später dunkelgrün.

Die Purpurrote Taubnessel ist ein Archäophyt.
Sie ist sehr schnellwüchsig und benötigt von der Keimung bis zur
Samenreife nur wenige Wochen. Somit sind im Jahr mehrere Generationen möglich.
Die Taubnessel hat nektarführende Lippenblüten und wird von verschiedenen Insekten angeflogen.

Man findet die Purpurrote Taubnessel eigentlich überall. Selbst auf Schuttplätzen oder Wegen kann man sie sehen.

Aus getrockneten Blüten kann man einen Tee herstellen.
In den Blüten sind Gerbstoffe, ätherische Öle und verschiedene Vitamine enthalten.
Der Tee wird bei Blasenleiden, Husten oder Darmbeschwerden getrunken.
Bei Verbrennungen und anderen Hautverletzungen kann er zum Waschen eingesetzt werden.











Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta


 

Freitag, 13. April 2018

Der kleine Unterschied





Heute hat es am Vormittag bei uns geregnet und es gab sogar ein kurzes Gewitter.
Zum Mittag wurde es dann immer besser, so dass ich nach dem Kaffee beschloß, noch eine Runde zu laufen.
Obwohl die Wolken zeitweise recht dunkel waren und die Sonne
nur geisterhaft zum Vorschein kam, zeigte mein Thermometer fast 23 Grad an.

Wenn ich dann bei solchen Gelegenheiten auch irgendwelche Kleinigkeiten
besorgen will oder wie heute nach Zimmerpflanzen Ausschau halte,
mache ich das gerne auch mal woanders.
So verbinde ich dann das Laufen (Kamera ist natürlich auch dabei) mit dem Einkaufen.

Also lange Rede, kurzer Sinn - ich entdeckte vor einem Blumengeschäft diesen
orange-gelblich blühenden Weihnachtskaktus.
Manchmal bin ich ja wirklich ein bisschen naiv, jedenfalls fragte ich die Dame nach Osterkakteen
und fing mir wie schon öfter eine ellenlange Litanei darüber ein, dass das doch ein und dasselbe sei
und der Kaktus eben einmal Weihnachten und einmal Ostern blühen würde. 
Da ich weiß, dass es in solchen Fällen wenig Sinn hat zu widersprechen, hielt ich meinen Mund.

Der Höhepunkt war dann allerdings, dass mir die Dame anschließend eine Echeveria als Sansevieria verkaufen wollte.

 



Nun braucht aber bitte keiner ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn er das nicht weiß.
Ich finde es eigentlich bloß immer wieder erschreckend, wenn mir das bei Leuten passiert,
wo man davon ausgeht, dass die es ja eigentlich wissen müssten.
Und manchmal kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, die
könnten genauso gut Schuhe, Schreibwaren oder was anderes verkaufen.
 
 Wen das mit dem Unterschied von Weihnachtskaktus und Osterkaktus interessiert,
kann hier mal nachlesen.



Vielen Dank für's Anschauen!

 Eure Jutta

 

Die Erdkröte




Nun ist wieder einmal ein Tier an der Reihe

- die Erdkröte (Bufo bufo).

Sie galt bis hin zum Mittelalter als das hässlichste Tier der Schöpfung.

 
Die Erdkröte ist ein häufig vorkommender und sehr verbreiteter Froschlurch aus der Gattung der Echten Kröten.
Sie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zum Lurch des Jahres 2012 gewählt.

In Mitteleuropa beträgt die Körperlänge beim Männchen bis zu 9 cm, beim Weibchen bis zu 12 cm.
Die Oberseite des Körpers ist mit warzigen Hautdrüsen übersät, wobei die am Hinterkopf befindlichen
Drüsen Hautgifte zur Abwehr von Fressfeinden enthalten.
Die Männchen besitzen keine Schallblase.
 
Die Erdkröte ist ein wechselwarmes Tier und ist meistens dämmerungsaktiv.
Tagsüber ruhen sie unter Steinen, Totholz, Laub, Gebüschen und selbst gegrabenen Erdlöchern.
Auf Land leben sie im Wald bis hin zu halboffenen Landschaften aus Wiesen und Weiden und in naturnahen Gärten.
Als Fortpflanzungsgewässer bevorzugen sie große Weiher, Teiche und Seen.
Sind großflächige Laichgewässer nicht vorhanden, kann die Erdkröte nicht existieren.

In Mitteleuropa kommt es im Frühjahr zu massenhaften Wanderungen vom Winterquartier zum Laichgebiet.
Da sie dabei oft auch stark befahrene Straßen überqueren, sind jedes Jahr hohe Verluste zu verzeichnen.
Mittlerweile werden an vielen Straßen Krötenzäune aufgestellt. So werden die Kröten umgeleitet,
fallen in einen Eimer und werden dann von menschlichen Helfern über die Straße getragen.


 





Die Aufnahmen entstanden im Chinesischen Garten in Berlin-Marzahn.




Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta

 

Donnerstag, 12. April 2018

Frühlings-Nabelnüsschen




Das Frühlings-Nabelnüsschen (Omphalodes verna),
bekannt auch als Gedenkemein
ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse.

Es wird ca. 5 bis 20 cm hoch, besitzt aufrechtstehende weichhaarige Stängel
und bildet oberirdische Ausläufer.
Der Blütenstand ist wenig verzweigt und besteht aus 10 bis 20 Blüten.
Die Blütezeit ist von April bis Mai.

Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Europa und reicht von Österreich
und Italien über Slowenien, Kroatien und Albanien bis nach Rumänien.
In Deutschland gilt die Art als eingebürgerter Neophyt.

Das Frühlings-Nabelnüsschen wird als Zierpflanze verwendet.
Im Aussehen ist es dem viel häufiger als Zierpflanze kultivierten
Kaukasus-Vergissmeinnicht sehr ähnlich und wird oft mit ihm verwechselt.




Die Aufnahmen entstanden im Erholungspark Berlin-Marzahn.



Vielen Dank für's Anschauen!

Eure Jutta